die Banken sind weltweit nur noch ein Schatten ihrer selbst. So lag der Anteil der Banken beim Hoch des S&P 500 Index bei 22%. Aktuell ist die Gewichtung in diesem wichtigen US-Index auf 10% zusammengeschmolzen. Die Hightech-Werte stellen mit 16% den größten Sektor. Doch auch hier bleibt die Frage wie lange noch: Gestern schockten gleich zwei wichtige High-Tech Firmen die Märkte: Microsoft und Ebay. Beide Firmen erzielten im 4. Quartal 2008 schlechte Ergebnisse. Die Konsequenz bei Microsoft folgte prompt. Es sollen insgesamt 5.000 Stellen oder knapp 6% der weltweiten Belegschaft entlassen werden. Die ersten 1.400 Entlassungen sind schon gestern ausgesprochen worden. Doch zurück zu den Banken. Die strahlenden Helden der Börse sind fast alle zu Sanierungsfällen geworden. Ich erinnere mich noch gut an 2007. Damals gab es Gerüchte um eine Commerzbank-Übernahme durch die Citigroup für 45 Euro pro Aktie. Zu dieser Übernahme ist es nicht gekommen. Stattdessen gab es noch 2007 die riesige Übernahme von ABN Amro durch ein Bankenkonsortium aus Royal Bank of Scotland (RBS), Fortis und Banco Santander. Mit einem Gesamtvolumen von 71 Mrd. Euro war das die größte Bankenübernahme in der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Mittlerweile sind sowohl die Citigroup als auch die RBS zum Sanierungsfall geworden. Das verdeutlicht der Blick auf die Entwicklung des Börsenwertes: Im zweiten Quartal 2007 brachte es die Citigroup noch auf eine Marktkapitalisierung von 255 Mrd. Dollar. Das war der erste Rang. Auf Platz vier folgte schon die RBS mit einem Börsenwert von 120 Mrd. Dollar. Was ist davon übriggeblieben? Nicht viel: Bei der Citigroup beträgt der Verlust 92,5%. Bei der RBS sogar 96,2%. Dies sind nur zwei internationale Beispiele für das ungeheure Scheitern der Banken. Wenn schon die Experten für unser Geld reihenweise scheitern, wir sollen da die normalen Investoren den Überblick behalten??? Für das Scheitern der Banken muss man im Übrigen nicht ins Ausland schauen. Auch bei uns hat es zahlreiche Fälle gegeben, bei denen man sich die Haare raufen möchte. Zuletzt schockte die Deutsche Bank die Investoren und wurde am Markt kräftig abgestraft. Aktuell notiert die Aktie der Deutschen Bank auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Genau dieses Beispiel hat sich auch mein Kollege Günter Hannich vom Börsendienst „Crash Investor“ herausgesucht, um Ihnen zu zeigen, was uns noch bevorstehen könnte.





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    mit Angst und Schrecken blicken zahlreiche Investoren in den letzten Tagen allabendlich in Richtung USA. Die Hoffnung, dass das Ende der US-Subprime-Krise längst erreicht ist, hat sich offensichtlich nicht bewahrheitet. Fast täglich gibt es neue Hiobsbotschaften. So gab die US-Bank Wachovia bekannt, auch im laufenden Quartal mit weiteren Belastungen aus der Kreditmarktkrise zu rechnen und kündigte einen Anstieg der Risikovorsorge für Kreditausfälle auf das Rekordniveau von 500 bis 600 Mio. US-Dollar an. Doch das war noch nicht alles – die Bank hat im Oktober erneut 1,1 Mrd. Dollar in Folge der Neubewertung von Kreditpositionen abschreiben müssen. Bislang konnten sich die deutschen Finanzwerte – nicht zuletzt wegen der überraschend positiven Quartalsberichte – dem allgemeinen deutlichen Abwärtstrend der Branche halbwegs entziehen, doch inzwischen gibt es eine weitere Entwicklung im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, die schon bald auf die anderen Märkte weltweit schwappen könnte. Jetzt sind auch die bisher sehr robusten Technologiewerte betroffen. Am Freitag gab es an der Nasdaq weitere Kursabstürze. Verantwortlich für den jüngsten Vertrauensverlust ist der negative Ausblick von Cisco, der bereits zur Wochenmitte in der letzten Woche bekannt gegeben wurde. Eine solche Nachricht schickt selbst Titel wie Microsoft, IBM und Intel auf Talfahrt. Am Freitag wurde dann noch einer „draufgesetzt“: Qualcomm gaben – nach Veröffentlichung der Zahlen - deutlich nach. Dabei fiel das Geschäftsergebnis im vierten Quartal gar nicht schlecht aus: Der Gewinn konnte fast verdoppelt und die Erwartungen damit übertroffen werden. Mit den Zielvorgaben für das kommende Geschäftsjahr blieb der Konzern allerdings unter den Analystenprognosen und wurde dafür abgestraft. Das Klima an den US-Märkten wird rauer. Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Märkte davon nicht ganz so viel abbekommen. Auf jedem Fall scheint einmal mehr Stockpicking die beste Methode zu sein, um sein Depot auch durch stürmische Zeiten erfolgreich zu führen. Anzeige Mit +1.116,9% unabhängig kontrolliert und offiziell bestätigt Nutzen Sie die erlesenen Chancen, die dieser Dienst Ihnen aufzeigt und erhöhen Sie Ihre Jahres-Performance. Steigern Sie Ihre Renditen mit den Empfehlungen von Rolf Morrien. Die Leser dieses Dienstes konnten dank Herrn Morriens Empfehlungen eine Rendite von 1.116,9% erzielen. Nicht mit einem Einzelwert sondern über das gesamte Depot. Dies hat jetzt das unabhängige Prüfinstitut WSH Deutsche Vermögenscontolling aus Düsseldorf bestätigt. Testen Sie jetzt die GBT-Eilmitteilungen kostenlos und ohne Risiko! Wochenausblick: Zahlenflut lässt langsam nach Die Quartalszahlenflut, die in den letzten Tagen immer wieder für Furore sorgte, lässt jetzt deutlich nach. Doch weiterhin sollten sowohl der Ölpreis als auch der Eurokurs beobachtet werden – hier sind weitere Höchststände zu erwarten. Aber jetzt der Reihe nach: Zum Wochenauftakt gibt es zwei „größere“ Werte, die hierzulande für Gesprächsstoff sorgen dürften. Sowohl Aareal Bank als auch Rheinmetall gewähren einen Einblick in die Bücher. Am Dienstag wird es schon wieder etwas hektischer werden. Dann stehen die Vierteljahresdaten der Fraport, der K+S AG, der Medion, der BilfingerBerger und der HVB auf der Agenda. Zur Wochenmitte gibt es dann eine kleine Zahlenflut. Aus der ersten Reihe legen dann RWE und Infineon ihre Quartalsberichte vor. Die Ergebnisse von AWD, GfK, Solarworld, Stada und Salzgitter werden aber mit ähnlich großem Interesse erwartet. Am Donnerstag wird es dann wieder ruhiger werden: Mit Nordex, Masterflex, Dürr, Wacker Construction und Sixt sind es Werte aus der zweiten Reihe, die Unternehmensnachrichten veröffentlichen. In den USA sorgt Starbucks mit dem Quartalsbericht für Aufmerksamkeit. Am Freitag können sich die Anleger dann auf das Wochenende vorbereiten. Es legt lediglich die Dexia AG ihre Vierteljahreszahlen vor. Konjunkturdaten gibt es in dieser Woche natürlich auch. Am Dienstag gibt das Statistische Bundesamt Zahlen zum BIP im dritten Quartal bekannt. Auch die zu veröffentlichenden ZEW-Konjunkturerwartungen dürften sich sicherlich auf das Geschehen an den Märkten auswirken. Am Mittwoch werden viele Volkswirte in Richtung USA blicken: Hier werden die Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze des letzten Monats veröffentlicht. Am Donnerstag gibt es erneut gerade aus den USA zahlreiche Impulse für die Aktienmärkte. Mit dem NY Empire State Index, Daten zum Realeinkommen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie dem Philly Fed Index werden gleich vier marktbewegende Datenmaterialien publiziert. Zum Wochenschluss werden in Deutschland Daten zum ifo Wirtschaftsklima veröffentlicht. Spannender wird da schon der Blick am Nachmittag in Richtung USA. Mit den Zahlen zu den Kapitalmarktzuflüssen, der Industrieproduktion und der Kapazitätsauslastung kommt es hier schon zu einer kleinen Nachrichtenflut. Anzeige "Studien beweisen: Finanzielle Unabhängigkeit macht Frauen sexy Traumhaft leben mit mehr Geld: Staunen Sie, wie verständlich Geldanlage mit Carola Ferstls FrauenFinanzBrief sein kann, wie unabhängig Sie plötzlich sind und welche Wünsche Sie sich jetzt erfüllen können. Frau Ferstl wird Sie bei Ihrer erfolgreichen Geldanlage mit ihrem Finanzbrief unterstützen - in einfachen, klaren Worten." Testen Sie jetzt Carola Ferstls FrauenFinanzBrief 30 Tage gratis Stühlerücken bei der Norddeutschen Affinerie Von einem ruhigen Wochenende können die Verantwortlichen der Norddeutschen Affinierie (NA) nicht gerade sprechen. Bei den Konzernstrategen dürften die Telefone nicht stillgestanden haben. Nein, die Unternehmensführung hat sich keine Apple iPhones gekauft und wollte es schnell ausprobieren wie 10.000 andere Kunden der Telekom. Vielmehr gibt es ein größeres Problem: Am Freitag ist der Vorstandsvorsitzende Werner Marnette nach einer Aufsichtsratssitzung zurückgetreten. Gründe wurden nicht genannt. Allerdings – so darf spekuliert werden – hängt der Rücktritt sicherlich mit der Übernahmeschlacht um die belgische Cumerio zusammen, an der die NA inzwischen rund 30% hält. Doch diese Übernahme wird immer wieder erschwert. So ist noch der österreichische Investor Mirko Kovats im Spiel, der 25% an Cumerio hält und auch der größte Einzelaktionär der NA mit 15 Prozent ist. Kovats hatte sich zuletzt mit einem NA-Aufsichtsrat getroffen und danach eine Aufstockung seiner Beteiligung an der Affinerie nicht ausgeschlossen. Die NA gab am Freitag auch eine Kapitalerhöhung für die Cumerio-Übernahme mit einem Erlös von knapp 100 Mio. Euro bekannt. Marnette trat im „verflixten“ 13. Jahr von der Spitze der Norddeutschen Affinerie zurück. Der impulsive Manager war in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen und deutliche Worte bekannt. Er sparte zuletzt auch nicht an Kritik auf Grund der hohen Energiepreise in Deutschland. In diesem Zusammenhang sprach er von „vier Besatzungszonen“, in die die Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW Deutschland aufgeteilt hätten. Die Trennung von Marnette erfolge in „beiderseitigem Einvernehmen“, teilte der NA-Aufsichtsrat mit. Für eine Übergangszeit wird Finanzchef Bernd Drouven die Vorstandsarbeit koordinieren, hieß es. In absehbarer Zeit werde ein Nachfolger berufen. Das Thema dürfte uns somit noch ein wenig weiter beschäftigen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

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